Betriebliche Altersvorsorge (BAV)

Kompetenz, Qualität, Professionalität, Flexibilität

bav-icon

20 Jahre Beratung, Kreativität und Leidenschaft durch den Unternehmensgründer Dipl. Betriebswirt Olaf Bludau und sein Team lassen sich zusammen fassen unter dem Dach des unabhängigen Versicherungsmaklers der Finanzhaus Münster GmbH. Ziel der Finanzhaus Münster GmbH ist es, Unternehmen und deren Mitarbeitern in der betrieblichen Altersvorsorge ein „rundum sorglos Dienstleistungspaket“ anzubieten.

Wir begleiten Sie: Von der Idee, über die Erstellung von innovativen Konzepten und Betriebsvereinbarungen mit den Unternehmern, bis hin zu Präsentationen und Einzelberatungen vor und mit den Mitarbeitern. Alles aus einer Hand und völlig unabhängig. Finanzhaus Münster GmbH verschafft allen Beteiligten eine maximale Transparenz über der am Markt in Frage kommenden Versicherungsgesellschaften.

Die Unternehmen, die in der betrieblichen Altersversorgung gut aufgestellt sind und die „Klaviatur“ beherrschen und nutzen, haben kein Problem, Mitarbeiter zu halten und in Zukunft Fachkräfte zu finden. Mittlerweile zeigen über 50% der Unternehmen in Deutschland Verantwortung für das Alterseinkommen ihrer Beschäftigten. Leider immer noch viel zu wenig.

Warum betriebliche Altersversorgung

Soziale Kompetenz, Transparenz und Identifikation zeichnen heute und in Zukunft Unternehmen und deren Mitarbeiter aus. Hier gehen Arbeit und Freizeit nahtlos ineinander über. Die betriebliche Altersversorgung, die heute so komplex und beratungsintensiv, spannend und so vielseitig ist, sollte ein wesentlicher Bestandteil in jedem Unternehmen sein oder werden. Arbeitgeber tragen nicht nur im aktiven Berufsleben für Ihre Mitarbeiter soziale Verantwortung, sondern auch darüber hinaus.

Direktversicherung und Pensionskasse

Die Direktversicherung nach altem Recht (§ 40 b EStG), deren Vertragsbeginn in der Regel vor 2004 lag, wird aus Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld bespart. Auf die Beiträge wird eine Pauschalsteuer i.H.v. 20% erhoben, plus Soli und Kirchensteuer. Die Auszahlung der Leistungen ist steuerfrei.

Nach der Rentenreform 2005 unterliegt die „neue“ Direktversicherung und Pensionskasse § 3.63 EStG der sogenannten nachgelagerten Besteuerung. Das hat für den Arbeitnehmer den Vorteil – bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung – Steuern und Sozialabgaben zu sparen. Der Arbeitgeber spart Lohnnebenkosten. Erst in der Leistungsphase unterliegen die Leistungen der sogenannten nachgelagerten Besteuerung aber dann zu erheblich günstigeren Konditionen (Rentnerbesteuerung). Die Beiträge können konventionell oder in Fonds angelegt werden.

Pensionszusage

In der Regel nutzen diesen Durchführungsweg Geschäftsführende – Gesellschafter oder Geschäftsführer von GmbHs. Hier wird von dem Unternehmen eine Leistungszusage wie lebenslange Rente, Hinterbliebenen- und/oder Invaliditätsversorgung gemacht. Diese Vereinbarungen sind bilanzierungspflichtig, d.h. die Unternehmen können die Zusage steuerlich geltend machen und müssen dafür Rückstellungen in der Bilanz bilden. Angesichts der Bilanzierungsvorschriften seit 2009 (BilMoG) ist dieser Durchführungsweg „kritisch“ zu betrachten.

Rückgedeckte Unterstützungskasse

Die rückgedeckte Unterstützungskasse ist eine rechtlich selbständige Versorgungseinrichtung, die von einem oder mehreren Unternehmen getragen wird. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sparen Sozialabgaben bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung. Die Beiträge sind fast unbegrenzt steuerfrei. Es besteht lediglich eine Leistungsbegrenzung. Es findet keine Bilanzberührung statt. Zur Minderung der Steuerprogression kann bei Kapitalauszahlungen die sogenannte „Fünftelregelung“ zur Anwendung kommen.

Pensionsfonds

Der Pensionsfonds wird in Verbindung mit der Unterstützungskasse genutzt, um bestehende Pensionszusagen aus der Bilanz „auszulagern“, um eine Bilanzneutralität herzustellen. (Past- und Future Service).

Minijob Rente

Geringfügig Beschäftigte haben im Regelfall aufgrund Ihres Einkommens nicht die Möglichkeit, für das Alter eine zusätzliche Vorsorge aufzubauen. Die geringfügig Beschäftigten unterliegen grundsätzlich nicht der Sozialversicherungspflicht. Der Arbeitgeber ist unter Umständen an einer Erhöhung der Arbeitskapazität interessiert, um die Produktivität seines Mitarbeiters zu steigern. Mehr Lohn führt zu einer Sozialversicherungspflicht auf beiden Seiten.

Lösung: Die Mehrarbeitszeit wird in Form von Vorsorgelohn gezahlt. Das heißt, der Arbeitgeber kann steuer- und sozialversicherungsfreie Beiträge für die „Mehrarbeit“ in die betriebliche Altersversorgung einbringen.

Beispiel

Finanzhaus Münster: Beispielrechnung BAV

Entgeltumwandlung in Höhe von 100 Euro

Arbeitnehmer mtl. Bruttoeinkommen 2.500 Euro, Steuerklasse 1, keine Kirchensteuer

Ohne Entgeltumwandlung Mit Entgeltumwandlung
Bruttogehalt 2.500,- Euro 2.400,- Euro
Beitrag Entgeltumwandlung 100,- Euro
Nettogehalt 1.659,- Euro 1.605 ,- Euro
Tatsächlicher Nettoaufwand 54,- Euro

Sicherheit

Die garantierten Zusagen in der BAV sind sicher. Sollte wirklich ein Konzern, entgegen den zur Zeit bekannten Informationen, in eine finanzielle Schieflage geraten, ist die betriebliche Altersversorgung für die Arbeitnehmer über einen Fonds bei der Protektor Lebensversicherungs AG rückversichert.

Finanzierung

Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit für den Arbeitnehmer in die betriebliche Altersversorgung zu zahlen (arbeitgeberfinanziert). In diesem Fall „schützt“ der Gesetzgeber den Arbeitgeber mit einer gesetzlichen Unverfallbarkeit von 5 Jahren. Die andere Art der Finanzierung ist die Entgeltumwandlung (arbeitnehmerfinanziert). Hier wird eine sofortige Unverfallbarkeit für den Arbeitnehmer eingeräumt. Eine Mischfinanzierung ist möglich und für beide Seiten interessant.

Portabilität

Seit 2005 gibt es unter den Anbietern der betrieblichen Altersversorgung (Versicherungen) ein sogenanntes Übertragungsabkommen. Das heißt, sollte ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber wechseln, wird das Guthaben auf den Anbieter der betrieblichen Altersversorgung des neuen Arbeitgebers übertragen und einfach weitergeführt. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten!

Kombination

Durch eine richtige Kombination der verschiedenen Durchführungswege kann sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer ca 5.400 Euro p.a. Sozialversicherungsbeiträge/-abgaben sparen und somit die betriebliche Altersversorgung optimieren.

Wahlrecht und
Renteneintritt

Ihr Renteneintrittsalter bestimmen Sie selbst. Ab dem 62. Lebensjahr können Sie die Leistungen aus der betrieblichen Altersversorung abrufen. Zu diesem Zeitpunkt können Sie zwischen der lebenslangen Rente und der einmaligen Kapitalauszahlung entscheiden.

Durchdringungsquote

Ca. 85% aller Mitarbeiter von Unternehmen, die vom Finanzhaus Münster beraten wurden, nehmen an der betrieblichen Aletrsversorgung teil

Wir bieten Ihnen

  • Beratung und Konzepterstellung + Erstellung und Einrichtung von Versorgungsordnungen
  • bestehende Rahmenverträge zu überprüfen, zu übernehmen oder evtl. zu verändern
  • Haftung des Arbeitgebers zu minimieren
  • Vermittlung der sozialen Kompetenz des Arbeitgebers an die Arbeitnehmer
  • Präsentation vor und mit den Arbeitnehmern
  • verständliche Unterlagen
  • Dokumentation der Beratung für die Personalakte
  • Übersicht über alle Altersvorsorgeanbieter
  • Kontinuierliche Beratertage in den Unternehmen
  • Übernahme der gesamten Administration bis hin zur Policenverwaltung
  • Veränderungen durch Tarif- oder Gesetzgeber sofort umzusetzen
  • maximale Transparenz
  • ein Plus für ihre Finanzen.

Einfache Erreichbarkeit

BAV Service-Nr.: 0800 – 6669696

Unter dieser kostenlosen Service-Nr. können Sie uns täglich erreichen und Fragen rund um Ihre Versorgung stellen. Wir sind für Sie da.