Nettoentgeltoptimierung

Sachwerte statt Bruttolohn

neo-icon

Wer bei Gehaltserhöhungen statt auf Bares auf Sachwerte wie z.B. Tank-/Shoppingkarten, Restaurantschecks, Lebensmittelgutscheine, Internet- und Handy oder Fahrgeldzuschüsse setzt, profitiert in der Nettoabrechnung – und das steuer- und sozialversicherungsfrei! Mehr Gehalt bedeutet in der Regel auch gleich mehr Abgaben. Das muss nicht sein. Bei der Variante mehr „Sachwerte statt Bruttolohn“ spart der Arbeitgeber erhebliche Lohnnebenkosten und der Arbeitnehmer hat viel mehr Nettoeinkommen zur Verfügung. Dieses System ist somit ein Gewinn für beide Seiten. Wir übernehmen die gesamte Administration.

Beispiel

Aufbau einer Tabelle

Verzicht von bestehendem Bruttoentgelt (370,- Euro)

Arbeitnehmer mtl. Bruttoeinkommen 2.500 Euro, Steuerklasse I, keine Kirchensteuer

ohne Verzicht mit Verzicht
Bruttogehalt 2.500,- Euro 2.130,- Euro
Nettolohn 1.617,- Euro 1.420,- Euro
Sachzuwendungen 297,- Euro
Netto insgesamt 1.617,- Euro 1.717,- Euro
Netto-Gewinn 100,- Euro

Ist-Situation

Für den Arbeitnehmer

  • Hohe Steuer- und Sozialabgabenbelastung
  • Viel Brutto, wenig Netto!
  • Kompletter Lebensunterhalt aus dem Netto

Für den Arbeitgeber

  • Hohe Steuer- und Sozialabgabenbelastung
  • Viel Brutto, wenig Netto!
  • Kompletter Lebensunterhalt aus dem Netto

Ein Plus für Ihre Finanzen

Für den Arbeitnehmer

  • Bis zu 25 % mehr Netto
  • Der Arbeitgeber gleicht die geringeren Zahlungen in der Sozialversicherung aus
  • Steigerung der Motivation

Für den Arbeitgeber

  • Bis zu 15 % weniger Personalkosten
  • Höhere Liquidität
  • Steigerung der Motivation der Arbeitnehmer
  • Erhöhung der Attraktivität Ihres Unternehmens für neue Fachkräfte
  • zusätzliche soziale Kompetenz
  • Rechtssicherheit
  • Gehaltserhöhung steuerfrei
  • keine zusätzliche Administration

Welche Sachzuwendungen sind möglich?

  • Tank-/Shoppingkarte
  • Internetzuschuss
  • Mobiltelefon
  • Essensgutscheine
  • Erholungspauschale
  • Kilometerpauschale
  • Werbefläche
  • Kindergartenzuschuss
  • und viele mehr…

Tank/ShoppingCard

Der Arbeitgeber gewährt dem Arbeitnehmer einen Sachbezug in Form der NEO Card mit maximal 44,00 € monatlichem Aufladebetrag.

Die NEO Card ist eine Geschenkkarte, die monatlich mit einem virtuellen Bargeldguthaben aufgeladen wird und wie eine EC-Karte funktioniert. Mit dieser Karte kann der Arbeitnehmer bei den unter www.neo-card.de aufgeführten Tank-, Filial- und Online-Partnern einkaufen und in Höhe des auf der Karte aufgeladenen Guthabens mit der Karte bezahlen. Die NEO Card löst den bisherigen Baustein Tankgutschein ab.

Gesetzliche Grundlage: § 8 Abs. 2 S. 9 EStG R 8.2 LStR 2008; BFH Urteil vom 11.11.2010 (Az. VI R 21/ 0, VI R 27/ 09, VI R 41/ 10)

Internetpauschale

Wer einen Internetzugang hat, kann Barzuschüsse des Arbeitgebers für die private Internetnutzung erhalten. 50,00 € werden als pauschalierte Vorgabe anerkannt.

Dieser Pauschalbetrag beinhaltet sämtliche Kosten, die anfallen können. Beispielsweise sind die Anschaffungskosten für Hardware, Software und jegliche Anschlussgebühren inbegriffen.

Die Nutzung des Internets muss nicht betriebsbedingt sein, der Baustein bezieht sich auf die rein private Nutzung. Sollten höhere Aufwendungen über 50,00 € tatsächlich anfallen, sind diese nachzuweisen. Dafür kann der Durchschnitt aus einem repräsentativen Zeitraum als Basis dienen.

Gesetzliche Grundlage: § 40 Abs. 2 S. 1 Nr. 5 EStG; R 40.2 LStR 2011

Entfernungspauschale

Die Entfernungspauschale wird nach dem jeweils gültigen Steuerrecht ermittelt. Derzeit wird die Entfernungspauschale mit einem Betrag von 0,30 € pro Entfernungskilometer berücksichtigt.

Beispiel: 10 km x 0,30 € x 15 Tage = 45 Euro pro Monat.

Kindergartenzuschuss

Dem Arbeitnehmer können seine Aufwendungen für die Betreuung, Unterbringung und Verpflegung in Kindergärten und/oder vergleichbaren Einrichtungen eines nicht schulpflichtigen Kindes (0-6 Jahre) erstattet werden.

Der Mitarbeiter muss einmal jährlich den „Aufwendungsnachweis Kindergarten / Tagesmutter“ über die tatsächlich entstandenen Kosten erbringen. Verringern sich die anfallenden Gebühren bzw. wird das Kind schulpflichtig, ist dies umgehend dem Arbeitgeber mitzuteilen.

Gesetzliche Grundlage: § 3 Nr. 33 EStG; R 3.33 LStR 2011

Essensschecks

Essensschecks sind Wertschecks, die in diversen Lebensmittelmärkten, Restaurants usw. eingelöst werden können. Sie sind praktisch wie Bargeld einsetzbar.

Akzeptanzpartner in der näheren Umgebung können über die Internetseite des jeweiligen Anbieters / Herausgebers www.ticket-restaurant.de/cgi-ticket-restaurant/index.pl gefunden werden

Der maximale Wert eines Schecks beträgt im Jahr 2013 6,03 EUR. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus dem allgemeinen Sachbezugswert für arbeitstägliche Mahlzeiten (im Jahr 2013 beträgt dieser 2,93 EUR) und einem steuer- und sozialversicherungsfreien Arbeitgeberzuschuss von maximal 3,10 EUR.

Erholungsbeihilfe

Die Erholungsbeihilfe ist ein Zuschuss aus besonderem Anlass, der zum Zwecke der Erholung des Arbeitnehmers dient.

Die Beträge für die Erholungsbeihilfe sind an persönliche Voraussetzungen des Mitarbeiters geknüpft.

Der Arbeitgeber kann seinem Arbeitnehmer eine Erholungsbeihilfe gewähren. Die Erholungsbeihilfe darf 156,00 Euro nicht übersteigen. Der Arbeitnehmer muss dem Arbeitgeber bestätigen, dass die Erholungsbeihilfe auch zum Zwecke der Erholung verwendet wurde. Die Erholungsbeihilfe ist zeitnah zum Jahresurlaub zu gewähren. Der Jahresurlaub muss mindestens 5 Urlaubstage am Stück umfassen.

Gesetzliche Grundlage: § 40Abs. 2 S. 1 Nr. 3 EStG

Werbefläche

Zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer wird ein Mietvertrag geschlossen. Der Arbeitgeber mietet eine Werbefläche auf dem PKW des Mitarbeiters an. Auf diesem Fahrzeug wird ein Werbeaufkleber und/oder eine Kennzeichenhalterung mit Firmenlogo des Arbeitgebers angebracht. Der Arbeitgeber hat die Kosten für das Erstellen und Anbringen des Werbeaufklebers/der Kennzeichenhalterung zu tragen.

Den Baustein Werbefläche kann jeder Arbeitnehmer nutzen, der über einen privaten Pkw verfügen kann. Er muss nicht zwingend Halter des Fahrzeugs sein, jedoch darf es sich bei dem Fahrzeug nicht um einen Dienstwagen handeln. Halter von Dienstwagen können dennoch den Baustein Werbefläche erhalten, wenn sie über ein privates Auto verfügen können und auf diesem den Aufkleber bzw. die werbliche Kennzeichenhalterung anbringen.

Die Anmietung von Werbeflächen auf den Fahrzeugen der Arbeitnehmer löst bei diesen Einkünfte aus Vermietung beweglicher Gegenstände aus.Diese Einkunftsart unterfällt steuerrechtlich nicht dem Arbeitsentgelt, vielmehr handelt es sich um „Sonstige Einkünfte“, deren Versteuerung in § 22 Nr. 3 EStG geregelt ist. Soweit die daraus resultierenden Einnahmen des Arbeitnehmers den Betrag von 256,- € nicht übersteigen, bleiben diese steuerfrei.

Gesetzliche Grundlage: § 22 Nr. 3 EStG

Mobiltelefon, Handykosten

Bei diesem Baustein werden die Handykosten des Arbeitnehmers vom Arbeitgeber übernommen. Voraussetzung für die Wahl des Bausteines:

  • Der Arbeitnehmer ist Rechnungsempfänger. Dies muss anhand von (Online-) Mobilfunkrechnungen eindeutig hervorgehen. Bankkontoauszüge sind als Rechnungsnachweis ungültig und werden nicht anerkannt. Der Arbeitnehmer muss nicht Vertragsinhaber sein.
  • Die vorgelegten Rechnungen müssen die Detailübersicht enthalten.
  • Prepaid Karten können grundsätzlich nicht angesetzt werden.

Vorgehensweise bei der Berechnung: Je nach Mobilvertragskonditionen des Arbeitnehmers werden unterschiedliche Methoden angewandt, um den ansetzbaren Betrag für den Baustein zu ermitteln.

Gesetzliche Grundlage: § 3 Nr. 45 EStG, R 3.45 LStR 2011

Weitere Sachzuwendungen

  • Personalrabatt
  • Dienstwagengarage
  • Gesundheitsvorsorge
  • Mankogeld
  • Reinigung der Arbeitskleidung
  • Laptop PC
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